Therapiehund
Therapiehund Balu
Ein besonderer Vorteil von Therapiehunden liegt darin, dass sie Menschen nicht bewerten oder kritisieren. Sie sind einfach da, schenken Nähe, spenden Trost und erleichtern den Kontakt zwischen Pädagogin/Therapeutin und Schüler.
Oft ist der Hund das verbindende Element: Gespräche über ihn senken die Hemmschwelle, Vertrauen entsteht schneller und der Zugang zu den Kindern wird leichter.
Unsichere Kinder, Kinder mit Beeinträchtigungen oder Menschen mit psychischen Belastungen fühlen sich von einem Therapiehund angenommen. Ihre Handlungen, Gefühle oder ihr Aussehen werden nicht bewertet. Der Hund begegnet jedem Menschen vorurteilsfrei und mit Offenheit.
Balu ist ein ausgebildeter Therapiehund (DBTB e.V. & THEdog) und begleitet mich regelmäßig in meiner Arbeit. Gerade sensible Kinder haben es heute oft schwer – schulischer Druck, ein voller Freizeitkalender oder Stress mit Freunden können eine große Belastung darstellen.
Manchmal entlädt sich dieser Druck auch während des Musikunterrichts. In solchen Momenten binde ich Balu behutsam ein: Die Kinder dürfen sich zu ihm legen, mit ihm eine kleine Übung machen oder einfach frei entscheiden, wie sie den Kontakt gestalten möchten.
Sehr häufig suchen meine Schüler die Nähe und das Kuscheln mit Balu. Sein ruhiger Atem wirkt beruhigend, die Kinder passen sich unbewusst an und spüren, wie Anspannung und Stress nachlassen. Diese kurze Auszeit gönne ich ihnen gerne – denn danach kehren Konzentration und Energie zurück, sodass der Unterricht ohne Frust weitergehen kann.





